Wie läuft das alles ab?
Alle Schritte von der Website bis zur Psychotherapie
Der Weg zum Erstgespräch
Als Erstes melden Sie sich bitte zu meinen Telefonsprechzeiten (siehe Kontakt) bei mir.
Wenn ich in meiner Praxis grundsätzlich zeitnah eine Gruppe zu Ihrem Wunschthema anbieten kann, versuche ich, Ihnen auch ein zeitnahes Erstgespräch anzubieten.
Die Erstgespräche
Am Anfang steht das Kennenlernen.
Dafür findet die erste Stunde (und bei Bedarf auch eine zweite) zu zweit statt.
Für mich ist es in den Stunden vor allem wichtig, einen Überblick darüber zu bekommen, mit welchen Beschwerden Sie zu mir kommen, was Ihre Wünsche für eine Therapie sind, ob und welche anderen Behandlungen schon stattgefunden haben usw.
So kann ich mir auch ein besseres Bild davon machen, ob und wie ich bei der Erreichung Ihrer Ziele hilfreich sein kann.
In dieser Phase findet auch Diagnostik statt, damit wir gemeinsam besser eingrenzen können, um welche Schwierigkeiten es sich genau handelt. Das ist hilfreich, um zusammen einen möglichst gut passenden Behandlungsplan für Ihre Therapie zu finden.
Nebenbei gibt es auch immer ein paar organisatorische Dinge/Formalien zu besprechen.
Im Rahmen dieser ersten Gespräche kann ich Ihnen auch hoffentlich genauer sagen, ob ich für das, wonach Sie suchen, eine passende Gruppe anbieten kann.
Für Sie können die ersten Stunden hilfreich sein, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und sich zu überlegen, ob Sie eine Therapie machen möchten und ob Sie sie in meiner Praxis machen möchten.
Wenn Sie sich für eine Therapie entscheiden, investieren Sie natürlich Zeit für wöchentliche Sitzungen. Darüber hinaus spricht man in einer Therapie ja über persönliche Themen. Das braucht Vertrauen.
Daher ist es wichtig, dass man sich in der Therapie und mit seinem/-er Therapeuten/-in auch wohlfühlt.
Die ersten Gespräche sind also auch für Patienten/-innen wichtig, um zu prüfen, ob man in der Praxis eine Therapie machen möchte.
Natürlich haben auch viele Fragen zur Gruppentherapie. Manche sind eher skeptisch oder auch ängstlich bezüglich Therapie in der Gruppe. Das Ziel in den Erstgesprächen ist es also auch, gemeinsam zu schauen, ob Gruppentherapie für Sie überhaupt eine gute Therapieform sein kann und ob Ihre Therapiethemen für die Gruppe gut geeignet sind.
Ich versuche, alle Ihre Fragen bezüglich Gruppentherapie zu beantworten, damit Sie für sich entscheiden können, ob diese Therapieform für Sie in Frage kommt.
Wenn wir gemeinsam beschließen, dass eine Gruppentherapie in meiner Praxis Sinn machen würde, nehme ich Sie auf die Liste der Gruppe mit Ihrem Wunschthema auf und wir beantragen die Psychotherapie bei Ihrer Krankenkasse.
Die Therapie Beantragung
Wenn wir uns für eine gemeinsame Therapie entscheiden, schauen wir, wann die nächste Gruppe zu „Ihrem Thema“ beginnt. Bevor es dann losgeht, stellen wir noch einen Antrag auf Psychotherapie bei Ihrer Krankenkasse. Keine Sorge: Dafür müssen Sie selbst in der Regel nicht viel machen. Nach der Bewilligung der Krankenkasse kann die Therapie losgehen.
Der Start in der Gruppe
In meiner Praxis biete ich grundsätzlich geschlossene Gruppen an, bei denen idealerweise vom ersten bis zum letzten Termin dieselben GruppenteilnehmerInnen dabei sind.
Die Gruppe startet, sobald sich genügend TeilnehmerInnen zu dem Gruppenthema gefunden haben.
Der Start in der Gruppe ist für viele aufregend. Aber keine Sorge: Es geht fast allen so! Ich leite die Gruppe und begleite Sie natürlich durch das Kennenlernen. Auf eine wertschätzende und vertrauensvolle Atmosphäre in der Gruppe wird ganz besonderer Wert gelegt, und jeder darf in seinem Tempo in der Gruppe ankommen. Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen sagen: Es dauert in der Regel nicht lange, bis sich die TeilnehmerInnen wohlfühlen, und auch die, die am Anfang gezweifelt haben, erzählen oft später, wie wohl sie sich fühlen und wie froh sie sind, sich getraut zu haben.
Für den Notfall
Wenn es Ihnen psychisch akut schlecht geht, können Sie sich rund um die Uhr an den kostenlosen telefonischen Krisendienst unter der Nummer 0800 / 655 3000 wenden. Alternativ können Sie sich an Ihre örtliche Psychiatrie wenden. Im Raum Augsburg ist das das BKH.
In lebensbedrohlichen Notfällen wenden Sie sich an die Polizei oder den Rettungsdienst unter 112.